Killquota
Als die Leitungen noch dünn und die Festplatten klein waren, hat Microsoft eine pragmatische Lösung geschaffen, um Benutzer in einem Unternehmensnetz davon abzuhalten, große Datenmengen im Profil abzulegen. Die (änderbare) Standardeinstellung für die Profilgröße beträgt 30 MB. Dass ein Benutzer die Grenze einhält, überwacht das Programm “proquota.exe” direkt auf dem Client-Rechner. Wird das Profil zu groß, nervt das Programm in kurzen Abständen mit Meldungen. Der Benutzer soll gefälligst Dateien in seinem Profil löschen, damit wieder alles in 30 MB passt. Blöderweise legen sehr viele Anwendungen ihre Konfiguration und sogar ihren Cache im Profil ab, so dass dieses sehr schnell wächst.
Es gibt vier mögliche Lösungen für das Problem:
Die letzte Lösung war bei XP bis SP3 leicht. Proquota wird mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt und ließ sich daher auch leicht beenden. Das war Microsoft dann zu einfach und es wurde mit SP3 eine Einstellung vorgenommen, die das Beenden nur noch mit Administrationsrechten erlaubt. Wer also kein Administratorkonto auf seinem Rechner hat, kann proquota.exe nicht mehr beenden.
Die Lösung: killquota. Diese kleine Werkzeug deaktiviert proquota. Wird killquota ausgeführt, täuscht es proquota eine falsche maximale Profilgröße vor, wodurch proquota den Dienst einstellt und Ruhe gibt.
Diese Lösung hat mir einige ruhige Monate verschafft, bis das Verbot folgte. Also Vorsicht bei der Verwendung. Auch wenn das Programm nicht im Speicher bleibt, fallen zu große Profile doch auf. Könnte aber auch durch Lösung 2 so gekommen sein
Hier ist der Download. Das Programm funktioniert nur auf einem deutschen Windows XP x86 mit SP3 .