Killquota

Posted by Daniel on November 15th, 2010

Als die Leitungen noch dünn und die Festplatten klein waren, hat Microsoft eine pragmatische Lösung geschaffen, um Benutzer in einem Unternehmensnetz davon abzuhalten, große Datenmengen im Profil abzulegen. Die (änderbare) Standardeinstellung für die Profilgröße beträgt 30 MB. Dass ein Benutzer die Grenze einhält, überwacht das Programm “proquota.exe” direkt auf dem Client-Rechner. Wird das Profil zu groß, nervt das Programm in kurzen Abständen mit Meldungen. Der Benutzer soll gefälligst Dateien in seinem Profil löschen, damit wieder alles in 30 MB passt. Blöderweise legen sehr viele Anwendungen ihre Konfiguration und sogar ihren Cache im Profil ab, so dass dieses sehr schnell wächst.
Es gibt vier mögliche Lösungen für das Problem:

  • Die Profilspeicherplatzbegrenzung aufheben (lassen)
  • Problem ignorieren: proquota nerven lassen und beim Abmelden Shift drücken
  • Profil klein halten: Im Netz gibt es diverse Anleitungen, wie wichtige Ordner wie Desktop und Eigene Dateien aus dem Profil herausgeschoben werden können. Leider können nicht alle Ordner verschoben werden. Einige Anwendungen können so konfiguriert werden, dass sie keine Dateien im Profil ablegen. Das gilt leider nicht für alle. Wenn sich eine Anwendung nicht überreden lässt, müssen die angelegten Dateien von Hand oder per Skript ständig gelöscht werden, was bei Konfigurationsdateien keine Lösung ist.
  • proquota.exe clientseitig “ausschalten”
  • Die letzte Lösung war bei XP bis SP3 leicht. Proquota wird mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt und ließ sich daher auch leicht beenden. Das war Microsoft dann zu einfach und es wurde mit SP3 eine Einstellung vorgenommen, die das Beenden nur noch mit Administrationsrechten erlaubt. Wer also kein Administratorkonto auf seinem Rechner hat, kann proquota.exe nicht mehr beenden.
    Die Lösung: killquota. Diese kleine Werkzeug deaktiviert proquota. Wird killquota ausgeführt, täuscht es proquota eine falsche maximale Profilgröße vor, wodurch proquota den Dienst einstellt und Ruhe gibt.

    Diese Lösung hat mir einige ruhige Monate verschafft, bis das Verbot folgte. Also Vorsicht bei der Verwendung. Auch wenn das Programm nicht im Speicher bleibt, fallen zu große Profile doch auf. Könnte aber auch durch Lösung 2 so gekommen sein ;-)

    Hier ist der Download. Das Programm funktioniert nur auf einem deutschen Windows XP x86 mit SP3 .


    Pro7/N24-Surfstick unter Kubuntu 9.10

    Posted by Daniel on März 16th, 2010

    Endlich (fast) beliebig viel unterwegs surfen, Emails schreiben, in den Terminplaner gucken und das ohne auf das Datenvolumen zu achten – was braucht man mehr ;-)
    Die Entscheidung zum Umstieg von Simyo auf den Pro7-Surftick fiel mir nicht schwer, das Einrichten des Sticks unter Kubuntu leider schon. Leider bin ich bei der Lösung meines Problems im Netz nicht fündig geworden, daher gibt’s hier jetzt die passende Anleitung.

    Das Problem

    Der Pro7/N24-Surfstick ist ein Huawai E160e-UMTS-Stick, der mittlerweile etwas betagt ist und nicht die volle theoretisch mögliche Geschwindigkeit des Vodafone-UMTS-Netzes ausreizt. Unter Windows lauf die Installation genau so problemlos ab, wie es auf dem Beipackzettel versprochen wird: Stick rein, Autostart genehmigen, Treiber installieren, Anwendung starten und los geht’s. So schön geht’s unter Kubuntu leider nicht. Mittlerweile sind auch hier eine Menge Probleme behoben (in früheren Kernelversionen der 9.10-Distribution wurde der Stick als Laufwerk erkannt und nicht in den Modem-Modus umgeschaltet), doch letztlich verhindert der KNetworkManager den erfolgreichen Betrieb. Steckt man den Stick ein, erscheint nach ein paar Sekunden die Nachricht “attached”. Ein Klick auf das Plasma-Applet des KNetworkManagers lässt hoffen: Es erscheint ein Mobiltelefonsymbol und daneben die Nachricht “Netzwerkverbindung herstellen”. Darauf sollte man allerdings nicht klicken, denn es lässt sich nur eine Verbindung mit einem WLan herstellen. Unter “Verbindungen verwalten” ist das Tab “Mobil-Breitband” nun aktiv und es lässt sich eine neue Verbindung anlegen. Hier lässt sich nun alles Benötigte eintragen: die Nummer (*99#), Benutzername und Passwort (beides egal), APN (event.vodafone.de), PIN und PUK. Nun wähnt man sich fast am Ziel, speichert und klickt die neue Verbindung im Applet-Menü an und es passiert … nichts!

    Ein Blick ins Syslog offenbart ein Problem:

    NetworkManager: <WARN> wait_for_connection_expired(): Connection (2) /org/freedesktop/NetworkManagerSettings/5 failed to activate (timeout()): (0) Connection was not provided by any settings service

    Der KNetworkManager beauftrag den NetworkManager zwar die Verbindung herzustellen, liefert aber auf Anfrage des NetworkManagers keine Verbindungsparameter.

    Die Lösung

    Leider ist es mir nicht gelugen, den KNetworkManger zu überreden. Ich empfehle bis zum Bugfix auf den Gnome-Networkmanager auszuweichen. Ein

    killall knetworkmanager
    nm-applet

    startet den Gnome-Networkmanager, der etwas weiter entwickelt aussieht. Hier lässt sich die Verbindung wie erwartet einrichten und lief bei mir direkt.


    Kapazitätsgrenzen

    Posted by Daniel on September 18th, 2009

    … und wieder Umzug. Mit dem großen Spamaufkommen kam mein Greatnet-VServer nicht mehr klar. Leider ist Spamassassin ein wahrer Arbeitsspeicherfresser, der nicht mit Apache/Lightty, MySQL, Courier und Exim in 128 MB RAM passt. Je nach Spamaufkommen musste für die Webseitenauslieferung so viel gespwappt werden, dass Antwortzeiten über 5 Sekunden normal waren. Außerdem ist Spamassassin regelmäßig über Timeouts bei der Mailbewertung gestolpert und hat so auch manche Spammail durchgelassen.
    Daher ist diese Seite mit samt Mailsystem auf einen “größeren” VServer umgezogen.


    Umzug der Webseite und Optimierungen

    Posted by Daniel on Februar 5th, 2009

    Leider hat mein bisheriger Hoster wegen geänderter Co-Location-Preise seinen Server aufgegeben und ich musste mir einen neuen Hoster suchen. Die Wahl fiel auf Greatnet, da die Preise für einfache VServer mit 5,99 € pro Monat ganz ok sind.
    Mein bisheriger VServer war mit einem Doppelkern-Prozessor und genug RAM ausgestattet. Die Resourcen wurden auf alle VServer nach Bedarf verteilt. Da nur wenige VServer auf dem Rechner liefen, war immer mehr als genug Rechenleistung und RAM verfügbar und es war nicht nötig, viel an der Standardkonfiguration meines Debian-Systems zu ändern.

    Greatnets “VServer Entry” hat laut Angebot 368 MB RAM, was zunächst genug für ein paar einfache Webseiten mit MySQL-Datenbanken scheint. Leider setzen sich die 368 MB RAM aus 128 MB “echtem” RAM und 256 MB Swap zusammen. Auch das ist ausreichend – solange nicht zuviel geswapt wird.
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    Neue Homepage

    Posted by Daniel on Mai 19th, 2008

    Meine Homepage läuft ab jetzt mit neuem Design und auf WordPress. Vielleicht kommen jetzt auch mal ein paar Updates ;-)